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Führungskräfteentwicklung

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Lernen deduktiv und induktivDie Führungskräfteentwicklung fördert die Führungskompetenz von (Nachwuchs-) Führungskräften. Aus systemischer Perspektive geht es dabei weniger um das Aneignen von Techniken und Werkzeugen, als vielmehr um den Menschen als Ganzes und die Entwicklung seiner eigenen Wirksamkeit.

Die Basis für das Ausbilden und Stärken der Führungspersönlichkeit in Führungskräfte-Trainings sehen wir in der Etablierung einer systemischen Lernkultur. Diese besteht im Wesentlichen aus einer Abfolge von induktivem und deduktivem Lernen, kollegialer Beratung sowie Kultur- und Persönlichkeitsarbeit.

Systemische Lernkultur

Bei der Etablierung einer systemischen Lernkultur geht es darum, die Teilnehmer in einen guten Kontakt mit sich selbst und den anderen zu bringen und ein hohes gegenseitiges Vertrauensverhältnis aufzubauen. Eine Atmosphäre, in der sich die Teilnehmer als Bestandteil des  Lernsystems begreifen, schafft den Boden für relevantes Lernen.

Induktives Lernen - Kollegiale Beratung

Kollegiale Beratung hat das Ziel, Lösungen für konkrete Praxisprobleme eines „Fallgebers“ zu erarbeiten. Das fallorientierte Vorgehen als Methode induktiven Lernens birgt die Möglichkeit, Metamodelle auf die Fälle anzuwenden und Lösungen zu generieren. Die Leistung des Lehrtrainers besteht darin, passende und nachvollziehbare Designs anzubieten und in verschiedenen Variationen zu wiederholen. Die anderen Teilnehmer profitieren von den erlebten Beratungssequenzen durch das eigene Mitwirken und gewinnen neue Einsichten für ihre eigene Berufspraxis.

Deduktives Lernen

Deduktives Lernen bezieht sich auf die Umsetzung von Theorie in die Berufspraxis. Durch Impulsvorträge bringt ein Lehrtrainer Perspektiven und Konzepte ein. Dabei wird die Auswahl der Themen eng auf den Bedarf der Teilnehmer abgestimmt und weniger im Vorfeld festgelegt. Im Vordergrund stehen ausgewählte, handlungsleitende Konzepte, die durch die Tiefe ihrer Bearbeitung Lösungen für größere Themenfelder durchscheinen lassen.

Kulturarbeit und Transfer

Um den Transfer in den Führungsalltag zu unterstützen und Gelerntes leichter zu erinnern, werden Erinnerungshilfen oder „Anker“ geschaffen. Neben Lerntagebüchern und einer guten Dokumentation ist es besonders hilfreich, sich folgende Frage zu stellen: Welche Elemente der Lernkultur, die im Seminarkontext als hilfreich erlebt wurden, lassen sich auf die Organisationswelt übertragen? Transferiert werden also nicht (nur) inhaltliche Modelle und Techniken, sondern Kulturelemente.
Elemente von Kulturarbeit finden sich in erster Linie in so genannten Spiegelungsübungen. Dies sind Abläufe wechselseitiger Reflexion und Rückmeldung der Teilnehmer, mit denen sie sich ihrer Wahrnehmungen voneinander bewusst werden.

 
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