Beratung Institut

Biographiefaktor-Kongress - Themen & Referenten

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Vielfalt und Expertise

So individuell und vielfältig die Biographien der Menschen, so individuell und vielfältig sind auch die Perspektiven und Herangehensweisen an das Thema Biographie in der Arbeit mit Menschen und Organisationen.

Aus diesem Grund freuen wir uns, Ihnen eben diese Vielfalt an Themen bieten zu können.

Die Referenten des Kongresses kommen aus unterschiedlichsten beruflichen und professionellen
Kontexten und überzeugen durch ihren jeweils individuellen Ansatz in der Arbeit mit Biographien.

Vorträge 

Freitag, 6. Mai

Samstag, 7. Mai

Workshops

1. Workshop-Reihe (Freitag, 6. Mai Vormittags)

2. Workshop-Reihe (Freitag, 6. Mai Nachmittags)

3. Workshop-Reihe (Samstag, 7. Mai Vormittags)

 

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Vorträge

 Susanne Hofmeister Foto

"Wo stehe ich jetzt und wo geht es hin?" -
Einführungsvortrag in die Biographiearbeit
 

Sie überlegen, ob Sie Ihrem Leben eine neue Richtung geben wollen? Diese Frage könnte der Ausgangspunkt für eine Beschäftigung mit der Biografiearbeit sein. Sie ist eine Entdeckungsreise zu uns selbst und lässt uns den roten Lebensfaden erkennen.
Der Vortrag gibt eine Einführung in die allgemeinen Gesetzmäßigkeiten des menschlichen Lebenslaufes. Die Themen unseres Lebens, auch Krisen und Krankheiten bekommen einen Sinn, wenn wir ihre Sprache verstehen lernen. Die Biografiearbeit richtet unseren Blick auf das Einzigartige in uns, auf unser Ich, und öffnet damit die Tür zu unserer persönlichen Entwicklung. In der liebevollen Annahme unseres Selbst liegt die Kraftquelle, die uns auch im äußeren Leben zu Erfüllung und Erfolg führt.

Dr. med. Susanne Hofmeister arbeitet als anthroposophische Ärztin in Heidelberg mit dem Schwerpunkt Biografiearbeit und Therapeutisches Coaching. Sie hält Vorträge und Seminare und leitet Fortbildungen. Im März 2014 ist ihr Buch zum Thema Biografiearbeit „Wo stehe ich und wo geht’s jetzt hin“ im GU-Verlag erschienen.
www.susannehofmeister.de

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 PWG web

Modell einer biographiebasierten Kurzzeitberatung -
Das MATRIX-Modell
 

Seit 1984 bis heute wurde das [MATRIX]-Modell zur Biographieanalyse und Biographieberatung in sechs Entwicklungsepochen optimiert. Ziel der [MATRIX]-Beratung ist die Erhaltung, Steigerung oder Wiederherstellung der biographischen Kohärenz zur Stärkung der individuellen Resilienz. Dieses umfassende Biographieverfahren wird von den Mandanten bereits vor dem Beratungsprozess auf dreißig Dimensionen durch bildschöpfende Analysemethoden über die Zeitdimensionen Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft vorbereitet. Diese biographische Selbstdokumentation wird als [MATRIX] bezeichnet, die es dem Mandanten und dem Berater ermöglicht, die komplexen Wirkmechanismen in der Lebensgestaltung zu besprechen. In einer Synopsis werden diese Dimensionen in ihrer wechselseitigen Abhängigkeit analysiert und in einer abschließenden Verschreibung zu einem handlungsleitenden Möglichkeitsraum für die zukünftige Gestaltung der Biographie verdichtet. Dieser Vortrag stellt das Modell und seine Möglichkeiten und Grenzen dar.  

Prof. Dr. Peter-W. Gester (1952) ist Psychologischer Psychotherapeut, Biographie- und Organisationsberater. Zur Zeit sind seine Arbeitsschwerpunkte politökonomische Einflussfaktoren in der neoliberalen Postdemokratie auf Biographien, Burnout Syndrome und reaktive Depressionen und die dadurch beeinflussten Wirkungsreichweiten von Psychotherapie, Biographie- und Organisations-beratung. Er leitet das missing-link-institut (mli) in Ost-Frankreich in den Vogesen. Das mli ist ein Kompetenzzentrum für Biographie- und Organisationsberatung.
www.missing-link-institut.de 

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 gutknecht

Gehör finden – Erzählen dürfen – Identität finden
Selbstbildung im kooperativen Dialog

Bei der Erzählung des eigenen Lebens gibt es widerstreitende Ansprüche, etwa zu erfahren, wie ich bin, und zu entwerfen, worauf es mir bei mir ankommt. Würde und Glück (sich glücken im guten Leben für alle), die wesentlichen Werte nicht nur im Leben des einzelnen, sondern im Ganzen des Mitseins, werden am ehesten realisiert, wenn das eigene Geschick und die Geschicke anderer in einem wirklichen (echten, kooperativen) Dialog zur Sprache gebracht werden. Daraus erwächst Poesie, wörtlich und übertragen: einzeln sind wir Worte, zusammen ein Gedicht. Der Beitrag erkundet auf typisch philosophische Weise Grundsätzliches: die Einheit und Differenz von Leben und Erzählen, das Zusammenspiel von Außen- und Innenseite der Lebensgeschichte im Netz von Faktischem, dem die vielschichtige und stets flüssige, weil lebendige, innere Dimension begegnet. Nicht zuletzt geht es um die Bedeutung der eigentlichen Begegnungen: denen von Ich und Du. Die Impulse münden in offene Fragen und regen Selbstbesinnung im offenen Austausch an. 

Thomas Gutknecht (1953): Studium in München, Salzburg und Tübingen (u.a. Philosophie, Katholische Theologie), unterrichtet am Kolping-Bildungszentrum Stuttgart, als Lehrbeauftragter an Hochschulen und in der Erwachsenenbildung. 1991 gründete er die Philosophische Praxis "Logos-Institut". Präsident der Internationalen Gesellschaft für Philosophische Praxis (2003-2015), Vorstand im Berufsverband für Philosophische Praxis. Themenschwerpunkte seiner Arbeit sind Aspekte der Lebenskunst, Fragen nach Sinn und Glück, Philosophie der Zeit, der Gesundheit, der Religion sowie philosophische Grundlagen der Kommunikation und der Kommunikationspsychologie sowie Theoriefragen der Philosophischen Praxis.
www.praxis-logos.de 

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Workshops

1. Workshop-Reihe (Freitag, 6. Mai Vormittags)

 achner sander 

Lebensgeschichte und Lebensmythos - Arbeiten nach Prinzipien der Prozessorientierten Psychologie nach Arnold Mindell 

Führungskräfte führen, coachen, geben Struktur vor. Warum tun sie das und wozu? Woher kommen die Energie und der Antrieb, woher die Lebendigkeit und Zuversicht, um ihre Aufgaben gut erfüllen zu können? Ein (neuer) Blick auf Ihre Biographie kann Sie in Verbindung mit Ihrer Grundrichtung bringen und Sie dabei unterstützen, Ihre persönliche Vision zu formulieren. Damit Sie am eigenen Leibe lernen und in Zukunft ein weiteres Tool zur Verfügung haben, um Führungskräfte auf diesem Weg unterstützen zu können.  

Christina Achner, Lehrende Dozentin für Systemische Beratung und lehrender Coach (SG und DGSF), Systemische Therapeutin (SG), Hypnosystemische und Körperorientierte Konzepte, Team- und Organisationsberaterin; BMW Trainerzertifikat; ROMPC Coach; Prozessarbeit (in Ausbildung)
www.christina-achner.de
Dr. Ruth Sander, Lehrende Dozentin für Systemische Beratung, Lehrende Supervisorin und Lehrender Coach (SG); Schwerpunkte: Führungskräftecoaching, Teamentwicklung, Konfliktmoderation, Arbeiten im Raum
www.politik-im-raum.de/ruth-sander

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 geßner 

Der Lebens-Integrations-Prozess (LIP) – Aufstellungsarbeit mit den Lebensstufen 

Mit dem Lebens-Integrations-Prozess (LIP nach Wilfried Nelles) wird ein neues Verfahren in der Aufstellungsarbeit vorgestellt. Anders als im systemischen Familienstellen liegt der inhaltliche Fokus nicht auf der Beziehung zu anderen, sondern auf der Beziehung zu sich selbst. Methodischer Fokus ist die Gegenwart. Von ihr her schaut man auf seine vergangenen Lebensstufen: die Zeit im Mutterleib, die Kindheit und die Jugend. Interessenten können den LIP im Workshop selbst erleben. Man sieht und fühlt dabei, wie das damalige Erleben die Gegenwart prägt. Man kann die zeitliche Distanz dazu körperlich realisieren. Oft zeigt sich dann, inmitten des Biografischen, ein genuines Potential, das nun gelebt sein will.  

Thomas Geßner, Berlin, ist Dipl.-Theologe, Systemaufsteller (DGfS), Berater und Autor. Er praktiziert und lehrt phänomenologische Aufstellungsarbeit. Dazu gehören Weiterbildungen, Seminare, Einzelberatung und die Arbeit als Privatdozent. Methodisch liegt sein Fokus auf der Unterscheidung des relativ sicheren „Jetzt“ vom vielleicht problematischen „Damals“, inhaltlich darauf, was das Leben gerade von uns will und wie wir dem folgen können.
www.gessner-aufstellungen.de 

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 gumberger

Biographie-Arbeit mit Fotos aus der Vita des Coachee 

Biographie-Arbeit mit Fotos kommt aus dem Strategischen Coaching. Strategisches Coaching orientiert sich bei der Lösungssuche an den ganz spezifischen Werten und Bedürfnissen des Klienten. Es werden Verhaltensmuster ermittelt, die Menschen im Laufe ihrer persönlichen Entwicklung erworben haben. Diese werden im Coaching-Prozess auf Passgenauigkeit überprüft und optimiert. Dabei werden Techniken, wie bildhafte oder systemische Verfahren, angewendet.
Die Workshop-Teilnehmer wohnen einer fortgeschrittenen Phase eines Coachings bei. Der Coachee bringt Fotos aus seiner kompletten Vita mit, die für ihn bedeutend sind. Auf einer X/Y-Achse mit ‚Lebenszeit‘ und ‚Befinden‘ legt er seine Fotos aus und erzählt sein Leben. Der Klient hat die seltene Gelegenheit, sein eigenes Leben auf „einen Blick“ zu betrachten. Anhand der Befindlichkeitskurve (Höhen und Tiefen) während der unterschiedlichen Lebensphasen findet der Klient Zugang zu seinen Ressourcen, ureigenen Fähigkeiten und zum inneren Wissen für die Lösungen seiner Probleme.

Dagmar Gumberger, Studium der Kultur- und Sprachwissenschaften, profunde Kenntnisse in Wirtschafts- und Organisationspsychologie, Lehrtherapeutin für Systemaufstellungen, Konflikt-Moderation, gewaltfreie und interkulturelle Kommunikation, systemisches Prozess-Management. TÜV-zertifizierte Business Coach- und Trainer-Ausbildung. Vielfältige Erfahrungen aus über 30 Jahren Berufstätigkeit im In- und Ausland in verschiedenen Unternehmen und Abteilungen.
Ihr Coaching steht für Klarheit und Zuversicht. Ihre Coachees finden in ihr eine exzellente Zuhörerin und Fragestellerin, die Schritt für Schritt komplexe Situationen analysiert. Mit Erfahrung und Kompetenz begleitet sie sie auf dem Weg zu größerer beruflicher Zufriedenheit und höherer Lebensqualität.
www.clubraum-kommunikation.de 

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 Veronika

Genogramm-Arbeit 

Die Biographie eines Coachees beeinflusst seine aktuellen beruflichen Fragestellungen. Genogramm-Arbeit ist eine gute Methode, um die Prägungen und Verhaltensmuster, die wir aus unserem Familiensystem bewusst und unbewusst übernommen haben, zugänglich zu machen. Im Coaching kann die Genogramm-Arbeit eine Brücke zwischen Familiensystem und aktuellen Kontexten bauen. Sie hilft, die bis in die aktuelle Fragestellung andauernde Wirkung aus dem Familiensystem zu verstehen und damit eine bewusstere Selbststeuerung zu ermöglichen. Damit ermöglicht die Genogramm-Arbeit neue Perspektiven auf die berufliche Fragestellung. Der Workshop gibt einen ersten Einblick in die Methodik der Genogramm-Arbeit. Sie üben sich darin, ein Beispiel-Genogramm anliegen-bezogen auszuwerten und bilden Hypothesen. Sie erfahren die Erfolgsfaktoren bei der Erstellung eines Genogramms im Coaching.

Veronika Völler, Wirtschaftspsychologin, ist Partnerin bei system worx PartG und seit mehreren Jahren als Beraterin, Coach und Mediatorin tätig. Ihr Handwerkszeug in Coaching und Beratung lernte sie an der Hochschule-Harz und am Institut für systemische Beratung (isb) in Wiesloch. Ihre Berufserfahrung aus einem internationalen Konzern und die Erfahrung aus dem Funktionsgebiet Vertrieb bringt sie heute in ihre Beratung und Coaching Aufträge mit ein. Mit Leidenschaft begleitet sie Teams mit ihren Führungskräften. Ihre Arbeits-schwerpunkte sind Kooperationsberatung, Führungskräfte-Entwicklung, Coaching, Mediation und Organisationsentwicklung.
www.system-worx.com

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 fehlau

Welche Geschichte erzähle ich über mich? – Wie Sie sich in Ihrer Biographie erkennen und ihr (Berater-)Profil schärfen können  

Ihre Biographie prägt und spiegelt Ihre Identität. In Ihrer Geschichte über Ihren Lebensweg lassen sich daher hilfreiche Hinweise auf Ihre Identität finden. Die Beschäftigung mit der individuellen Geschichte und den im Laufe der Jahre gesammelten Erfahrungen ist mithin ein entscheidendes Element, wenn Sie Ihr Profil klären oder schärfen wollen. In diesem Workshop erfahren Sie, wie Sie sich über die Erzählung Ihrer Lebensgeschichte selbst auf die Spur kommen. In Kleingruppen haben Sie Gelegenheit, mit der Methodik des biographischen Erzählens vertraut zu machen und sich dabei sowohl in die Rolle des Erzählenden wie die des Zuhörenden begeben.

Katrin Fehlau arbeitet seit 2003 als Profilberaterin. Seither hat sie an die 200 Trainer, Berater und Coaches unterstützt, ein gleichermaßen authentisches wie attraktives Profil zu entwickeln. In Ihrer Arbeit verbindet sie Kenntnisse, die sie in verschiedenen systemischen Ausbildungen gewonnen hat, mit ihren Erfahrungen als ehemalige Geschäftsführerin und Senior Consultant in Deutschlands führender Agentur für strategische Unternehmenskommunikation.
www.katrin-fehlau.de 

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 frische

„Als ich damals die Entscheidung traf...“ - Mit Storytelling zum Wir-Gefühl 

Eine gute Beziehungskultur ist eine wesentliche Voraussetzung für produktive Arbeit. Allerdings lässt die moderne Arbeitswelt oft wenig Raum für eine tiefere Beziehungskultur. Um ein Klima zu schaffen, das auf Vertrauen und Verbundenheit basiert, braucht es keine aufwändigen Team-Building-Maßnahmen. Der Weg hierhin führt vielmehr über das Teilen der eigenen Geschichte(n). Indem man den anderen durch die Brille seiner Biografie sieht, entsteht Vertrauen und Verbundenheit. In dem Workshop sollen einige Möglichkeiten vorgestellt (und erlebt!) werden, Räume der Begegnung zu schaffen und damit den Keim für eine tiefe Beziehungskultur zu säen.

Katrin Frische ist Inhaberin der Münchner Agentur für biografisches Storytelling. Sie unterstützt Organisationen darin, die Verbundenheit der Mitarbeiter untereinander und mit ihren Werten und handlungsleitenden Prinzipien herzustellen. Dazu nutzt sie die Kraft der Geschichten und des Geschichtenerzählens. Zu ihren Auftraggebern zählen werteorientierte Unternehmen, Hotels und agile Organisationen. Der Fokus von Frau Frische liegt darauf, die Identität von Gemeinschaften von innen nach außen zu stärken. Als Mutter von drei Kindern, Mitglied des Impact-Hubs Munich und Mitgründerin verschiedener Wohnprojekte hat sie hierfür auch privat zahlreiche Experimentierfelder.
www.frische-biografien.de   

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 andersch

Neurobiologische Zusammenhänge und die Arbeit mit zirkulären Fragen und kinesiologischen Muskeltests in der Biographie-Arbeit 

Unsere Biographie ist ein Fundus von Möglichkeiten, die wir entweder ergriffen oder fallen gelassen haben oder die wir seit damals unbearbeitet in uns weitertragen. Das kann sich so auswirken, dass diese dann an die Oberfläche treten, wenn wir sie am wenigsten gebrauchen können, z.B. in einer Präsentation. Wir sind dann limbisch von spezifischen Triggern gesteuert. Umgekehrt gibt es Ressourcen, die wir nicht nutzen können, was sich ebenfalls durch spezifische Lebenserfahrungen entwickelt hat. Diese so als Blockaden wirksamen Elemente unserer Biographie können entschärft werden, so dass wir leichter in der Selbststeuerung bleiben und verschüttete Ressourcen leichter nutzen können.

Heinz-Günter Andersch-Sattler, Diplom-Psychologe, Psychologischer Psychotherapeut, 63 Jahre, ist ausgebildet in tiefenpsychologischer Psychotherapie, Körperpsychotherapie, Hypnotherapie, systemischer Therapie und systemischem Coaching und Traumatherapie. Inhaber des SynTraum-Instituts Augsburg sowie von SynCoaching in Augsburg. Seit vielen Jahren begleitet er Unternehmen und Führungskräfte bei der Bewältigung der zunehmend komplexer werdenden Führungstätigkeit.  

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2. Workshop-Reihe (Freitag, 6. Mai Nachmittags)

 voelzke

Biographisch-narrative Gesprächsführung:
Biographische Kommunikation im beruflichen Alltag – eine ungenutzte Ressource  

Eine kurze Einführung in biografisch-narrative Kommunikation eröffnet einen neuen Blick auf den Arbeitsalltag. Ein Fallbeispiel zeigt das Potenzial des biografischen Erzählens für die Beratungsarbeit, das Talentmanagement und die Führungskräfteentwicklung. Besondere Aufmerksamkeit verdient der re-konstruktive Charakter des rückblickenden Erinnerns.
These: Biographische Kommunikation im beruflichen Alltag ist eine ungenutzte Ressource, die gehoben werden sollte. Als wissenschaftlicher Hintergrund dient die Soziologische Biographieforschung, Qualitative Sozialforschung und Wissenssoziologie.

Reinhard Völzke, Essen. Berater, Supervisor und Autor. Nach seiner pädagogischen Ausbildung arbeitete er in der Erwachsenenbildung und entwickelte die spezifische Form der biographisch-narrativen Gesprächsführung. Seine Arbeitsschwerpunkte sind Psychodynamik in der Beratung, Narrative Didaktik, Lebens- und Berufsplanung und Talentmanagement. Gegenwärtig ist er beim Land Nordrhein-Westfalen beschäftigt. Zahlreiche Veröffentlichungen.
www.strukturnetz.de 

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 luetke

Und wann wird Ihre Organisation erwachsen? 

Im Workshop lernen Sie das Konzept des Übergangs von der Adoleszenz in das Erwachsenenalter für Organisationen kennen und bekommen die Gelegenheit, es auf Ihre eigene Organisation (bzw. eine Organisation, die Sie gut kennen) anzuwenden. So können Sie diagnostizieren, wo diese Organisation im Prozess der Entwicklung steckt und darüber hinaus Ideen entwickeln, was dieser Organisation helfen könnte, den nächsten Schritt auf dem Weg ins Erwachsenendasein erfolgreich zu bewältigen

Dr. Rudolf Lütke Schwienhorst arbeitet seit mehr als 25 Jahren mit seinen Klienten aus dem Top-Management von mittelständischen Konzernen an deren Strategie-, Organisations- und Führungsthemen. Dabei verbindet er seine Freude an Analysen und Konzepten (Hard-Fact-Orientierung) mit seiner Neigung zu Empathie und Intuition (Soft-Fact-Orientierung). Dr. Lütke Schwienhorst ist Geschäftsführer der Partner im Dialog Unternehmensberater GmbH, Nürnberg und Partner und Aufsichtsrat der ChangePartner AG, Hamburg.
www.partner-im-dialog.de 

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 woetzel

Individuelle Biographien als Erfolgsfaktor in der Zukunft 

Die Welt dreht sich schneller und wird laufend komplexer. Das lässt sich an den globalen Megatrends zeigen. Offen ist für viele die Frage: „Was bedeutet das für mich?“ Aus den globalen Megatrends lassen sich wesentliche Faktoren für die Entwicklung von Organisationen und Mitarbeitern ableiten. Einer davon ist „Individualität“, also für die Organisationen die Frage wie unterschiedliche Individuen, Arbeitsstile und Lebensmodelle nutzbringend integriert werden können und für die einzelnen Personen die Frage, wie sich Kompetenzen in dem schnelllebigen Umfeld entwickeln. Der Trend zeigt eindeutig auf individuelle Lebenswege, hebt die lange gültigen Eckpfeiler der „standardisierten“ Entwicklung auf und passt daher gut zum Thema Biographie.
Der Workshop startet mit einem Impulsvortrag zu den globalen Megatrends und möglichen Ableitungen für Organisationen und Personen. Unter der Perspektive des „Biographiefaktors“ diskutieren wir darauf aufbauend gemeinsam, wie sich die aktuellen Entwicklungen als Mitarbeiter, als Berater, als Unternehmer, als Bildungseinrichtung oder als Eltern für unsere Kinder nutzen lassen bzw. was wir tun müssen um gut damit umzugehen.

Dagmar Wötzel ist Senior Consultant bei Siemens Corporate Technology und arbeitet seit 2004 in verschiedenen globalen Unternehmensprogrammen, wesentlich zur Entwicklung von Projektmanagement und Product Lifecycle Management. Sie ist Lehrbeauftragte im MBA der Universität Würzburg und Master am Institut für Systemische Beratung in Wiesloch. Ihre Schwerpunkte liegen in der wirksamen Umsetzung von strategischen Entscheidungen, Organisationsentwicklung und dem Aufbau internationaler Communities.
www.woetzel.com 

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 kratz

Methoden der Biografiearbeit zur Entwicklung eines Führungscredos 

Die Arbeit mit der eigenen Biografie ist ein wichtiger Schlüssel zum Selbst-Verständnis als Führungskraft. Warum? Die Erzählung des eigenen Lebens führt kognitiv-rationale und emotionale Anteile der Lebenserfahrung sinnhaft zusammen, sodass ein „roter Faden“ der Biografie erkennbar wird. Und kaum eine Funktion wie Führung ist so eng mit dem Wort Kompetenz verknüpft. Dieses Kompetenzfeld, das häufig unbewusst wirksam ist erschließt sich in der Biografiearbeit. Den Faktor Biografie in den Blick nehmen bedeutet somit, eigene Führungsleitbilder in der Lebensgeschichte aufzuspüren, bewusst zu reflektieren und als inneres Konzept i.S. einer Haltung für das Handeln als Führungskraft zu formulieren (Führungscredo). Der Workshop bietet hierzu einfache Methoden für die Seminararbeit und für das Coaching.

Matthias Kratz war über viele Jahre leitend in der Erwachsenenbildung tätig. Ausgehend von der Ausbildung im ISB (Curriculum Systemisches Coaching und Seelische Bilder) ist er seit elf Jahren als Trainer, Berater und Coach tätig. Nach einer festen Traineranstellung im Managementcentrum Schloss Lautrach und einer führenden Funktion im Bereich Regionalentwicklung in Oberbayerns liegt sein hauptberuflicher Schwerpunkt jetzt im Bereich Biografisches Coaching, Führungskräfteentwicklung, Selbst- und Zeitmanagement sowie Workshops für Führungskreise.
www.3coaching.de  

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 reginemartin

Das Biografische Interview als meine „Standard- Methode“ in Coaching Prozessen 

Der Workshop gibt eine kurze Einführung in die Entstehungsgeschichte, die Entwicklung und die Anwendung der Methode. Dazu werden kurz einige konkrete Beispiele aus der Coaching Praxis vorgestellt. Die Methode wird dann in Zweierteams angewendet und erfahren. Dabei gibt es für die Teilnehmer die Möglichkeit zwischen der Rolle des Coaches oder der Rolle der KlientIn zu wählen. In einer anschließenden gemeinsamen Reflexion werden die Erfahrungen reflektiert und ausgewertet.

Regine Martin ist geschäftsführende Gesellschafterin der move&balance GbR und der Lumina Learning EMEA GmbH, gemeinsam mit Mathis Martin.
Hintergrund: Psychologie und Sozialpädagogik, 25 Jahre Erfahrung als psychologische Beraterin, Coach und Trainerin sowie auch als Expertin für OE/PE.
Qualifizierungen: unter anderen: Qualifizierung Systemisches Coaching und Teamcoaching am ISBW, Qualifizierung systemische Organisationsberatung am SYST Institut in München, Qualifizierungen in hypnosystemischer Beratungsarbeit am MEI Heidelberg, Qualifizierungen in Aufstellungsarbeit nach Hellinger und systemischer Struktur-Aufstellungsarbeit nach SYST Mitglied der EASC.
Langjährige und umfassende Praxiserfahrung Branchen-, Themen- und Methoden- übergreifend.
www.move-and-balance.de 

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 lau

Wer bin ich? - Eine Frage und ihre autobiographische Vertiefung 

Wer bin ich? Wer bist du? Auf diese Frage antwortet jeder auf seine unverwechselbare Weise. Es gibt also keine endgültige und allgemeingültige Antwort. Dennoch kann die Beschäftigung mit dieser Frage Geist und Seele bereichern. Entstanden aus einer Familienfeier entwickelte sich die Frage zu einem kleinen Buchprojekt. Nach einer kurzen Einführung in das Projekt werden die Teilnehmer Gelegenheit haben, sich selbst mit der Frage „Wer bin ich“ auseinanderzusetzen. Dabei findet natürlich immer auch eine Beschäftigung mit der eigenen Biographie statt: Welche Bedeutung hat meine Lebensgeschichte für mein Selbstbild? In der anschließenden Reflektion können Sie die unterschiedlichen Perspektiven der Teilnehmer kennen lernen und sich an der Vielfalt und Phantasie erfreuen. Gerne erzähle ich während dieses abschließenden Round Table Gesprächs auch von meinen Erfahrungen als Biograph.

Louis Lau (1948), in München lebender Soziologe und Biograph mit Ausbildungen in systemischer Aufstellungsarbeit.
www.memoirenwerkstatt.de   

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3. Workshop-Reihe (Samstag, 7. Mai Vormittags)

 PWG web

Bildschöpfende Methoden zur Erzeugung von biographischen Zukunftsszenarien 

Da ein Bild mehr sagt als tausend Worte, sind im Rahmen biographischer Beratung bildschöpfende Methoden – jenseits einer „Redekur“ - von zentraler Bedeutung.
Im ersten Teil dieses Workshops wird die Anwendung des bildschöpfenden Verfahrens der SYMBOLISATION nach der Amerikanerin Marge Reddington eingeübt.
Im zweiten Teil wird der entschlüsselnde Explorationsprozess in der Symbolisation basierend auf der Installation, der Performance, des Environment und des Fluxus in der Kunst, der Spaziergangswissenschaft (Strollology) in der Psycho- und Humangeographie demonstriert und geübt.
Diese transdisziplinär und schulenübergreifenden Beratungs- und Analysemethoden der Participation mystique (C.G. Jung), wie die hypnotische Identifikation, Lokomotion, Introjektion, Illustration, Montage und Juxtaposition zur intuitiven „Begehung“ „psychischer Innenräume“ werden ebenso wie die Methode des ‘Grokens‘ aus der Science Fiction Literatur und Softwareprogrammierung als Handwerkszeug zum Tiefenverstehen biographischer Metastrukturen erklärt und dargestellt.

Prof. Dr. Peter-W. Gester (1952) ist Psychologischer Psychotherapeut, Biographie- und Organisationsberater. Zur Zeit sind seine Arbeitsschwerpunkte politökonomische Einflussfaktoren in der neoliberalen Postdemokratie auf Biographien, Burnout Syndrome und reaktive Depressionen und die dadurch beeinflussten Wirkungsreichweiten von Psychotherapie, Biographie- und Organisations-beratung. Er leitet das missing-link-institut (mli) in Ost-Frankreich in den Vogesen. Das mli ist ein Kompetenzzentrum für Biographie- und Organisationsberatung.
www.missing-link-institut.de 

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 bremen

Biographie szenisch inszenieren 

Coaches, Berater und Organisationsentwickler: wir alle arbeiten mit Geschichten, Metaphern und Erzählungen, um die Probleme und Herausforderungen von Klienten und Kunden zu verstehen. Um Geschichten erlebbar zu machen, werden dabei oft szenische Verfahren eingesetzt: Stellungsarbeit oder Rollenspiele. Dabei setzen wir uns immer auch mit Abschnitten professioneller und privater Biografie auseinander: „Wie haben wir das erlebt, welche ähnlichen Situationen sind uns hier schon einmal begegnet“?
In diesem Workshop werden wir an szenischen Inszenierungen von Biografieelementen arbeiten. Schauspielerische oder künstlerische Vorerfahrung ist nicht erforderlich und auch nicht wesentlich für den Prozess.

Wolfram v. Bremen, Regisseur und Berater, ist Senior Consultant in der Volker Köhninger GmbH. Er war 16 Jahre Film- und Fernsehregisseur und hat in dieser Zeit zahllose Teams und Arbeitsgruppen in Führungsverantwortung geleitet. Er berät seit Jahren Führungskräfte und Coachees in großen Organisationen. Seine Schwerpunkte sind Kommunikation, Konflikmanagement und Kooperation. Er bezieht viele seiner Methoden aus dem Fundus von Film und Theater und macht dramaturgische Konzepte für seine Organisationsbegleitung zugänglich. Er ist Master am ISB Wiesloch.
www.koehninger.de 

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 rodenstock

Biographik - Ein Hebel für die erfolgreiche Umsetzung der Nachfolge in Familienunternehmen

In diesem Beitrag wird beleuchtet, welche Bedeutung die Ereignisse der Vorgenerationen für die nächsten Generationen haben, also für die Nachfolger und wie diese auf eine Weiterführung des Familienunternehmens wirken.
Es soll der Frage nachgegangen werden, welche Phänomene und Ereignisse es sind, die sich unbewusst in jeder Generation wiederholen, solange bis man sie sichtbar macht und ändern kann. So wird sich in diesem Beitrag auf die Spurensuche nach wesentlichen Phänomenen in den Lebensläufen der Vorgenerationen gemacht, um herauszufinden, welche Kräfte wirken und wie man sie positiv für die nächsten Generationen umdeuten kann, um anschließend die Nachfolge in Familienunternehmen zu unterstützen.

Beatrice Rodenstock, Dipl.-Soz., erwarb ihren MBA an der HS St. Gallen. Sie ist Geschäftsführende Gesellschafterin der Rodenstock–Gesellschaft für Familienunternehmen. Die Gesellschaft unterstützt Unternehmerfamilien bei Veränderungsprozessen in den Bereichen Nachfolge und Entwicklung von Familien-, Unternehmens- und Family Office Strategien. Als Unternehmerin, Beirätin in Familienunternehmen, Beraterin und Mitglied der fünften Generation einer Unternehmerfamilie kennt sie die Herausforderungen genau. Dieses Wissen vermittelt sie u. a. auch als HS Dozentin.
www.rodenstock-gfu.de

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 Almut Schmale-Riedel

Mein Lebensskript – Transaktionsanalytische Biographiearbeit

Das Konzept des Lebensskripts in der Transaktionsanalyse beschreibt, wie unbewusste Denk-,  Fühl- und Verhaltensmuster in unserer frühen Lebensgeschichte entstehen. Diese Muster prägen mit ihren unerfüllten Bedürfnissen und Sehnsüchten, mit ihren Blockierungen und ihren Ressourcen unseren weiteren Lebensweg. So beeinflussen sich Biographie und Skriptmuster gegenseitig. Das Verstehen der eigenen Biographie und der frühen Überlebensstrategien und Entscheidungen als Kind, die uns heute oft nicht mehr bewusst sind, kann uns helfen, mit mehr Selbst-Wertschätzung und Freiheit das eigene Leben im Hier und Jetzt zu gestalten. 

Almut Schmale-Riedel, Pädagogin M.A., ist seit über 30 J. Leiterin des Fortbildungsinstitutes TEAM in Gilching. Sie ist Lehrtransaktionsanalytikerin der Europäischen TA-Gesellschaft, Supervisorin und Coach. Sie bildet  Berater, Therapeuten  und Coachs  aus in Integrativer Transaktionsanalyse und systemischer Aufstellungsarbeit. Sie begleitet Menschen in ihrer professionellen Entwicklung und leitet seit 25 J. Workshops zur  Lebensskriptanalyse.
www.institut-team.de

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 ulfklein

Wertefragen an Biographie und Unternehmen 

Worauf legen Sie Wert im Leben? Und wie passt das zum Beruf? Kennen Sie Ihren »moralischen Kompass«? Und welche zentralen Werte auf seiner Windrose stehen?
Woher stammen überhaupt Ihre Wertvorstellungen? Von Eltern? Freunden? Lehrern? Anderen Mitmenschen? Oder haben Sie sie sich selbst erarbeitet? Weil das Leben Sie vor schwierige Entscheidungen stellte? Oder Sie in Konflikten Farbe bekennen mussten? Und Hand auf‘s Herz: Wie streng befolgen Sie Ihre Werte? Welche Zugeständnisse machen Sie im Beruf? Und wie verführbar sind Sie?
Dieser Workshop bietet Methoden, den moralischen Kompass zu sichten und sich über die Werte klar zu werden, die der Lebensführung in Beruf und Privatleben zu Grunde liegen.

Ulf Klein, Diplom-Psychologe, ist selbständiger Berater, Coach und Supervisor. Als Coach und Organisationsentwickler arbeitet er mit dem Konzept des werteorientierten Managements, methodisch verbindet er Aktionsmethoden mit systemisch-lösungsorientierten Ansätzen. Seine Tätigkeitsschwerpunkte liegen in der Team- und Organisationsentwicklung, in der Begleitung von Change-Prozessen sowie in der Ausbildung systemischer Berater, Supervisoren und Coaches.
www.ulfklein.de 

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 herr

Individuelles Lernen – Das Mitarbeiterentwicklungsgespräch 

Erfahren Sie im Workhop eine biografieorientierte/teilstrukturierte Form des Mitarbeiterentwicklungsgespräches. Grundannahme ist, daß sich aus der Biographie eines Menschen, seiner Sozialisation und seinen Erlebnissen Kriterien ermitteln lassen, die auf das Vorhandensein bestimmter Kompetenzen und Potenziale hindeuten und wertvolle Informationen geben. Die fünf Phasen des Gespräches "Beruflicher Werdegang, Selbsteinschätzung, Anforderungen der derzeitigen Stelle, Rahmenbedingen für optimale Leistungen und berufliche Ziele" sind die Grundlage des sich daraus ableitenden individuellen Entwicklungsplanes des jeweiligen Mitarbeiters. Erfahrungen aus der Praxis belegen den Erfolg dieses Interviews.

Werner Herr ist seit 1998 selbständiger Berater im Bereich der Personal- und Organisationsentwicklung. Er bringt über 30 Jahre Erfahrung als Führungskraft und Projektleiter aus der Chemisch-Pharmazuetischen Industrie in Forschnung, Aus/Weiterbildung und der Personal- und Organisationsentwicklung mit in seine Beratungspraxis. Vielfältige Aktivitäten im ehrenamtlichen Bereich runden das Profil des Naturwissenschaftlers und Dipl. Pädagogen mit Hypnosysthemischen Hintergrund ab.
www.peoe-mannheim.de

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