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Stressfrei leben mit Facebook & Co. - Kommunikation in sozialen Netzwerken
Wie halten Sie sich auf dem Laufenden? Welche Medien nutzen Sie?
Termin: 21.11.2009 - Symposium der Systemischen Peergroup München



h1_logo.gif Stressfrei leben mit Facebook & Co. - 6 Regeln für die Kommunikation in sozialen Netzwerken


- frei nach Marc Felix Serrao, SZ vom 30.7.09 -

Foto: Boing / Quelle PHOTOCASE Bill Gates hat Facebook verlassen, weil er "zu beliebt" wurde. Vielleicht hat er Facebook nicht richtig verstanden, mutmaßt die Süddeutsche Zeitung.

Wenn man sich über jeden virtuellen Freundschaftsantrag Gedanken macht, kann ein Online-Netzwerk durchaus Stress verursachen. Gleiches gilt, wenn man sich berufen fühlt, täglich auf eine Flut furchtbar kluger, gut gemeinter Sinnsprüche zu reagieren, oder gar alles liest, was die Anderen so schreiben.

Aber - muss man das? Das muss man nicht. Wer ein paar simple Regeln beachtet, wird mit Facebook & Co. gut zurechtkommen - und den Umfang seiner Fangemeinde mit beeinflussen.

Keine Pflichten. Immer will irgendwer irgendwas. Hier ein Stammtisch, da eine Einladung zum Klassentreffen. Jemand "stupst" einen an und will zurückgestupst oder mit virtuellen Teddybären beworfen werden. Geburtstagserinnerungen wechseln sich ab mit Solidaritätsappellen (Tibet? Iran!). Auf alles kann, auf nichts muss reagiert werden. Der Eindruck, reagieren zu müssen, war wohl Bill Gates' Irrtum. Und nicht nur seiner. Viele von uns fühlen sich in die Pflicht genommen - von all ihren Möglichkeiten. Doch dem ungeduldigen Scharren derjenigen, deren Neuigkeiten nicht gleich gewürdigt werden, kann man sich entziehen: durch wohldosierte Langsamkeit.

Nicht zu viele Freunde. Kein vernünftiger Mensch hat auch nur eine dreistellige Zahl echter Freunde. Wieso dann plötzlich online? Da taucht nach Jahren eine Anfrage auf, deren Absender einem nur noch ganz entfernt bekannt vorkommt - deren Tonfall ("Alter Klassenkamerad") aber automatisch einen Mausklick auf "Bestätigen" auslöst. Schwupp tauscht man zwei, drei Beruf/Wohnort/Familie-Mails aus. Selten mehr. Und schon sammelt sich die nächste Karteileiche in den Weiten des WorldWideWeb - speziell in der Liste eigener "Freunde". Solche Freundschafts-Zombies wieder loszuwerden, ist gar nicht so einfach. Gerade online. Vielleicht, weil sich dies nicht mehr allein durch "Unterlassen" regelt, sondern einen aktiven Schritt ("Kontakt löschen") erfordert. Und wer möchte schon in Erklärungsnot zu einer - wenn auch bloß digital - aufgekündigten "Freundschaft" geraten?!

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Das Internet verändert die Mediennutzung. Für neun von zehn Nutzern (88%) bringt das Internet klare Gewinne an Lebensqualität, so das Ergebnis einer repräsentativen Studie des Wirtschaftsverbandes BITKOM. Ein Plus an nützlichen und zuverlässigen Informationen empfinden sogar 98% der User. Dafür spricht auch die stetig steigende Besucherzahl von Online-Nachrichtenportalen. Etwa fünf Milliarden Aufrufe zählten die 20 beliebtesten Online-Nachrichtenseiten im Jahr 2008. Das ist eine Steigerung um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr und sogar ein Zuwachs von über 50 Prozent gegenüber 2006.

Das Internet gehört inzwischen zu den wichtigsten Informationsquellen über das aktuelle Geschehen (Tendenz im Wahljahr 2009 weiter steigend). Dennoch lesen immerhin 46,3 Millionen Bundesbürger an einem durchschnittlichen Tag Zeitung. Nach wie vor sehr viele, allen Unkenrufen über ein angeblich sterbendes Medium zum Trotz. Dies befindet die Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V. (ag.ma).  Laut einer aktuellen Befragung der ag.ma liegt die Gesamtreichweite aller Tageszeitungen 2009 bei 71,4 Prozent (Deutsche ab 14 Jahre, Leser pro Ausgabe). An dieser Umfrage nahmen insgesamt 138.000 Personen teil.

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Quellen

Pressemitteilungen BITKOM - Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien e.V.:
20.07.2009: Nachrichten-Websites erreichen neuen Rekord
12.01.2009: Online-Nachrichtenseiten erreichen 2008 neue Rekorde

Arbeitsgemeinschaft Media-Analyse e.V.
22.07.2009: Pressemitteilung ma 2009 Tageszeitungen

ScienceBlogs
22.07.2009: Von wegen Sommerloch - aktuelle Studien zur Mediennutzung

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h1_logo.gifTermin: 21.11.2009 - Symposium der Systemischen Peergroup München


Am 21. November ist es soweit: Die Systemische Peergroup München lädt zu Austausch, Anregung & Networking. - Berater, Trainer, Coaches, Personalleiter, HR-Berater und alle Interessierten sind eingeladen, systemische Beratungsansätze und Modelle in der Praxis zu erproben und zu diskutieren.

Initiiert von der Systemischen Peergroup München, beruht das Konzept der Messe auf der erfolgreichen Peergroup-Arbeit: Kurzvorträge und Workshops regen zum kollegialen Austausch an, neue Methoden werden vorgestellt. Im Zentrum steht das Kennenlernen und gemeinsame Ausprobieren neuer Beratungsansätze und systemischer Konzepte. Die Referenten geben Impulse für den Beratungsalltag und beziehen umgekehrt neue Inspiration aus den Reaktionen der Teilnehmenden.

Am besten direkt anmelden und dabei sein! Freuen Sie sich auf einen Nachmittag voller neuer Kontakte und gegenseitiger Anregung - nicht nur fachlich. Ein schönes Ambiente, Getränke und Snacks laden zum Networking in entspannter Atmosphäre.

Veranstalter: Systemische Peergroup München
Ort: München
Datum: 21.11.2009
Zeit: 13:00 - 19:00 Uhr
Format: Vorträge, Workshops, fachlicher Austausch & Networking

Details folgen im nächsten Newsletter und unter www.system-worx.de.
Anmeldungen und Fragen bitte an: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. .

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Bildmaterial
Foto: Boing / Quelle PHOTOCASE

 

 

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